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Fast jeder Hersteller von Computerhardware hat mittlerweile einen Tablet-PC im Angebot. Seit der Veröffentlichung des iPad im Jahr 2010 haben die berührungsempfindlichen PCs einen eigenen Markt für sich erobert. Neben dem klassischen Notebook erfreuen sich Tablet-PCs einer immer größer werdenden Beliebtheit – insbesondere im Bereich Mobilität. Neben dem bekannten Apple iPad gibt es viele weiterer Tablets namhafter Hersteller, welche sich hinter dem populären Konzern aus Cupertino (Kalifornien, USA) nicht verstecken müssen. Tablet-PCs mit dem Android-Betriebssystem machen derzeit rund 30 Prozent aller Tablets aus, Tendenz steigend. Zwei der interessantesten Tablet-PCs mit dem offenen Betriebssystem Android werden nun kurz vorgestellt.

Samsung Galaxy Tab 10.1N

Mit dem Design des Galaxy Tab 10.1 hatte Samsung massive Probleme – Apple konnte ein Vertriebsverbot für das Tablet in Deutschland erzielen. Um dieses Verbot zu umgehen, wurde kurzerhand das Design leicht verändert, so dass es nur noch wenig an das Apple iPad erinnert – das Galaxy Tab 10.1 ist nun mit dem Namenszusatz „N“ verfügbar.
Die Unterschiede zum ursprünglichen Modell sind erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Der Metallrahmen auf der Vorderseite ist etwas breiter geworden, hinzu kommt ein größerer Lautsprecher. Zum Schluss haben die Koreaner den Samsung-Schriftzug leicht verkleinert. Apple genügt dies offensichtlich immer noch nicht – sie haben ein erneutes Verkaufsverbot für das Samsung Tablet gefordert. Der nächste Gerichtstermin ist jedoch erst am 22. Dezember, so konnte Samsung wenigstens das profitable Weihnachtsgeschäft retten.

Unter der Haube des Galaxy Tab 10.1N hat sich so gut wie nichts verändert: Android 3.2 (Update auf Android 4.0 vorgesehen), Drei-Megapixel-Kamera (Rückseite), Zwei-Megapixel-Kamera (Vorderseite), UMTS, HSDPA+, WLAN, 1-GHz-Doppelkern-Prozessor, 16, 32 oder 64 GB interner Speicher, 1 GB RAM – damit ist das Galaxy Tab 10.1N gut gegen die Konkurrenz gerüstet. Das 10,1-Zoll-Display löst mit 1.280 x 800 Pixel auf und ist damit sogar HD-ready-tauglich. Ein HDMI-Ausgang sowie ein echter USB-Anschluss wären noch wünschenswert gewesen. Dafür ist das Tablet sehr dünn geraten – lediglich 8,6 Millimeter misst das Samsung Galaxy Tab 10.1N an der dicksten Stelle.

HTC Flyer

Das Flyer ist HTCs erstes Tablet mit dem Android Betriebssystem. Das Display (Auflösung: 1.024 x 600 Bildpunkte) misst zwar lediglich sieben Zoll, dafür wiegt das Flyer auch nur rund 420 Gramm und eignet sich dadurch hervorragend für den mobilen Einsatz. Bei der Bildqualität überzeugt das HTC-Gerät: Die Farben wirken recht natürlich und die Darstellung ist hell geraten. Das Gehäuse hinterlässt insgesamt einen wertigen Eindruck, die Aluminiumrückseite ist mit Gummiapplikationen versehen, wodurch das Tablet sehr gut in der Hand liegt. Allerdings ist der Tablet-Computer 1,6 Zentimeter dick.

Bei der Ausstattung geizt HTC ebenfalls nicht – 1,5-GHz-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, 32 GB interner Speicher (erweiterbar auf 64 GB mittels microSD-Karte), UMTS, HSDPA+, WLAN, Bluetooth und Mini-USB-Slot. Auf der Rückseite ist eine Fünf-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Autofokus verbaut, vorne kommt eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videotelefonie zum Einsatz. Damit ist das HTC Flyer auf dem aktuellen Stand der Technik.

Das interessanteste Gimmick des Flyer ist jedoch der mitgelieferte Stylus. Mit diesem elektronischen Stift lässt sich zeichnen, malen, markieren und natürlich auch schreiben – und alles funktioniert deutlich präziser als mit der Fingern. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei relativ vielseitig – unter anderem sind Unterschriften auf Dokumenten realisierbar.

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